F3P - Indoor Kunstflug |
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Den überall
sprießenden Aktivitäten im Indoor-Kunstflug wollten die Verantwortlichen
im DAeC geeignete Strukturen zur Ermittlung von Leistungsniveau und
Meistertiteln schaffen und entwickelten eine neue Kunstflugklasse. Dabei
orientierten sie sich am bewährten Regelwerk der internationalen
Kunstflugklasse F3A, wobei auch deren Punktwerter-Leitfaden übernommen
wurde Anfangs auf
nationaler Ebene noch F3A-I genannt, war es den Vertretern des DAeC März
2005 gelungen, dieses Regelwerk bei der Modellflugkommission der FAI (CIAM)
einzubringen und unter der Bezeichnung F3P auch weltweit einzuführen. Im Einzelnen gibt es hier fünf Flugprogramme, vier in abgestuften Schwierigkeitsgraden mit vorgegebenen Figurenfolgen: F3P-A (Experten) F3P-B (Fortgeschrittene) F3P-C (Einsteiger) F3P-D (Anfänger) und als Kürprogramm:
F3P-AM (AeroMusical)
Wie kaum eine andere
Klasse des Modellflugs besitzt der Indoor-Kunstflug eine enorm hohe
Attraktivität für Jugendliche, da sich mit vergleichsweise niedrigem
Budget und geringem Zeitaufwand sehr leistungsfähige Modelle mit großem
fliegerischen Anspruch realisieren lassen. Gibt es zwischendurch den fast
unvermeidbaren Bruch, ist das Modell meist in wenigen Minuten wieder
zusammengeklebt und startbereit - der Spaß kann weiter gehen. |
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Weil sich die CIAM auf Einwirken des DAeC hin darauf einstellte, den Weg von der Klasseneinführung bis zu internationalen Meisterschaften erheblich zu verkürzen, können schon ab 2006 Nationalteams ermittelt werden, die auf künftigen Kontinental- und Weltmeisterschaften Deutschland repräsentieren. Solche internationale Meisterschaften unterliegen natürlich der Regie der FAI (CIAM), in der Bundesrepublik Deutschland exklusiv durch den DAeC vertreten. Schon für die Teilnahme an der Qualifikation sind also eine Mitgliedschaft im DAeC und eine FAI-Lizenz erforderlich.
Modellflugsportlern, die sich an den kommenden Veranstaltungen beteiligen, ist jede Menge Spaß garantiert!
Michael Ramel Klassenreferent F3P
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