Steckbrief F3J

Sämtliche im internationalen Luftsport ausgetragenen Wettbewerb folgen einem detaillierten Reglement, das von der FAI (Fédération Aéronautique Internationale) in Übereinstimmung mit den jeweiligen Verbänden jedes Landes festgelegt wurde.

Die Bezeichnung „F3J“ drückt dabei folgendes aus:

F = Sparte Modellflug
3 = Bereich funkferngesteuerter Modellflug
J = Thermik-Dauerflug

Diese Wettbewerbsklasse existiert offiziell seit 1993. Die erste Europameisterschaft wurde 1997 in Poprad / Slowakien ausgerichtet. Seit 1998 finden alle zwei Jahre Weltmeisterschaften in dieser Klasse statt. Bei diesen Meisterschaften wird von Anfang an neben der Seniorenwertung auch eine separate Jugendwertung sowie Mannschaftswertungen sowohl bei Senioren als auch bei Jugendlichen ausgeflogen.

Ziel dieser Wettbewerbsklasse ist es mit einem funkferngesteuerten Segelflugmodell nach einem im Handschlepp ausgeführten Hochstart einen Flug von 10 min. Dauer zu erreichen, der durch eine Ziellandung abgeschlossen wird. Der Start erfolgt hierbei mit Hilfe eines 150 m langen Nylonseiles, das durch max. zwei Helfer gezogen wird. Das Modell steigt dabei nach der Freigabe – ähnlich wie ein Drachen – steil in den Himmel und erreicht so je nach Wind Höhen zwischen 180 und 250 Metern.

Diese Ausgangshöhe ermöglicht einen Flug ohne Aufwindeinfluß von etwa 7 Minuten. Um die angestrebte Flugzeit von 10 min. erreichen zu können, muß der Pilot also nach Zonen suchen, in denen von der Sonneneinstrahlung erwärmte Luft aufsteigt. Da man diese Bereiche nicht mit dem Auge direkt erkennen kann, erfordert ein erfolgreiches Aufspüren dieser Bereiche unter allen Wettersituationen viel Erfahrung des Piloten. Unterstützt wird er hierbei von einem Helfer, der auch die Flugzeit überwacht.

Abgeschlossen wird der Flug durch eine Ziellandung möglichst nahe an einem vom Veranstalter vorgegebenen Punkt. Jeder Meter Abstand zwischen diesem Landepunkt und der Nase des Modells ergibt einen Punktabzug.

Das Teilnehmerfeld (normalerweise zwischen 50 und 150 Piloten) wird in Gruppen von je 8 bis 15 Piloten aufgeteilt. Die Piloten einer Gruppe fliegen direkt gegeneinander innerhalb der festgelegten Rahmenzeit von 10 Minuten. Innerhalb dieser Rahmenzeit soll von jedem Piloten ein möglichst langer Flug ausgeführt werden. Die erflogenen Zeiten werden – zusammen mit den Landewertungen – in eine zur Gruppe relative Punktwertung umgerechnet, wobei der beste Pilot insgesamt 1000 Punkte erhält und die anderen Piloten entsprechend ihrer erflogenen Wertungen prozentual weniger Punkte bekommen. Auf diese Weise wirken sich Wetteränderungen zwischen verschiedenen Gruppen nicht auf das Ergebnis aus. Insgesamt werden so 5 bis 10 Vorrunden ausgetragen und die einzelnen Ergebnisse der Piloten addiert.

Die besten 10% des Teilnehmerfeldes bestreiten ein Stechen, das sog. „Fly-Off“. Dies sind weitere 2 bis 4 Runden, bei der die qualifizierten Piloten dann in einer einzigen Gruppe direkt gegeneinander antreten. Die Rahmenzeit wird hier auf 15 min verlängert. Sieger ist schließlich, wer in diesem Stechen die höchste Gesamtpunktzahl erreicht.

Die im Wettbewerb eingesetzten Modelle besitzen eine Spannweite von etwa 3 bis 3,7 Meter, wiegen zwischen 1,8 und 2,5 kg und werden entweder in Holz-Gemischtbauweise oder mittlerweile überwiegend in Schalenbauweise aus Formen unter Verwendung von GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) und Einsatz von Kohle- und Aramidfaser zur Verstärkung kritischer Stellen hergestellt. Diese Bautechniken werden ebenso im Großsegelflug sowie im Auto-Rennsport und in vielen weiteren Sparten (z.B. allgemeiner Flugzeugbau) angewendet, bei denen es speziell auf höchste Steifigkeit bei niedrigstem Gewicht ankommt.

Karl Hinsch

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Ab 25.06.2017 10:00
bis 25.06.2017 17:00
Schauflugtag 2017
in Burgkunstadt
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